Dienstag, 28. Juli 2015

Mein Rückflug

Hey guys,

also jetzt kommt dann auch endlich der Rückflugbericht.

Morgens haben wir zu Hause Bagels (ein letztes mal :() gefrühstückt und ich habe mich anschließend noch von unseren Nachbarn verabschiedet. Anschließend sind wir dann zum Flughafen gefahren. Diesmal auch ohne eine geschlossene Brücke, weswegen wir auch pünktlich waren :). Beim Einchecken war mein Gepäck 3,5 Pfund zu schwer (ca. 1.75 kg nicht so viel wie auf dem Hinflug) und diesmal wurde mein Gepäck nicht einfach durchgelassen (auf dem Hinflug hat ein freundliches Lächeln überzeugt), sodass ich etwas auspacken musste. Als ich gepackt habe, habe ich jedoch wie immer Sachen wie Shampoo in einen Beutel getan, an den ich gut rankommen kann. So habe ich dann Shampoo und Spülung ausgepackt, eine dickere Jacke und ein paar Leggings ins Handgepäck genommen und den Koffer so auf die Waage gestellt, dass es nicht mehr als 50 Pfund gewogen hat (einfach ein Stück überschauen lassen). So bin ich dann auch mit dem Gepäck durchgekommen und musste mich lediglich von einer Flasche Shampoo und Conditioner verabschieden (dickere Jacke und Leggings haben im Handgepäck ein gutes Plätzchen gefunden).

Jetzt hatten wir noch ein bisschen Zeit, die wir mit reden verbracht haben. Dann musste ich mich leider schon verabschieden und mein Sommer in den Staaten neigte sich dem Ende :((( Der Abschied von meiner (zweiten) Familie ist leider immer viel schwerer, als von meiner richtigen, da man nie weiß, wann man sich wieder sieht und das es länger dauert (auch wenn sie hoffentlich nächsten Sommer nach Deutschland kommen). Dann habe ich mich für den Securitycheck angestellt. Dort war ein netter Mann hinter mir, der mich abgelenkt hat. Er hatte Deutschland auf meinem Ausweis gelesen und hatte mich daraufhin angesprochen. Er musste für einen Businesstrip nach LA. Bei der Sicherheitskontrolle wurde ich rausgezogen, da ich mein Laptop zwar einzeln aufs Band gelegt habe, aber ihn in der Tasche gelassen habe (was übrigens auf dem Hinflug in Frankfurt und Philadelphia völlig OK war -> zumindest habe ich in Erinnerung, dass ich ihn da in der Laptoptasche gelassen habe). Naja mein Laptop wurde dann, genau wie die Tasche gründlich Untersucht (statt das sie es einfach noch mal durch den Scanner schieben) und letzten Endes wurde ich als ungefährlich eingestuft ;).

Danach bin ich zu meinem Gate gegangen, um nachdem ich es gecheckt habe auf dem Flughafen rumzuschlendern, bis es Boardingtime war. Nachdem ich durch die meisten Geschäfte gegangen war, habe ich bei Subway nach Cookies gefragt. Die Verkäuferin meinte sie müsste neue machen, aber die bräuchten nur 10 Minuten im Backoffen. Ich hatte noch 15 bis zur Boarding time und so habe ich dann OK gesagt. Als meine Cookies nach 10 Minuten immer noch nicht fertig waren meinte sie, weitere 5 Minuten. Schön und gut hätte es nicht 15 Minuten statt den 5 Minuten länger gedauert und ich musste ja auch noch zum Gate zurück. Also war ich dann nach 15 Minuten später, als der Boarding Zeit am Gate (und das nur nach einem Sprint). Ich war die letzte die vorletzte die geboarded hat, auch wenn ich eigentlich Boarding Gruppe 1 war. Meine Cookies sind natürlich, weil sie noch so warm waren zu einem zerlaufenen riesen Cookie geschmolzen. Aber egal, geschmeckt haben sie trotzdem.

Auf dem Flug neben mir saß die süßeste Dame. Sie war 60 Jahre Alt und auf dem Weg nach San Francisco, um ihrer Tochter beim Umzug nach Atlanta zu helfen. Wir haben uns viel unterhalten, was ich jetzt nicht alles hier schreiben will. Auf jeden Fall haben wir dann auch herausgefunden, dass sie vom selben Gate wie ich in Charlotte, North Carolina (unserem Zwischenstopp) abfliegt. So haben wir unser Gate gesucht und sind anschließend noch Pizza essen gegangen (ich hatte einen Apfel, weil ich keinen Hunger auf Pizza hatte). Ich hatte nur einen 45 Minutigen Zwischenstopp, der mir jedoch dadurch eher wie 10 Minuten vorkam. Sie hat dann auch ihre Pizza mit ihr geteilt und ich muss sagen die war echt lecker (BBQ-Pizza). Gegenüber von uns saß ein Mann, der genau wie sie (die Eltern ihres Mannes sind Deutsche) deutsche Verwandte hatte. Er hatte mich für ihre Tochter gehalten. So sind wir dann auch mit ihm ins Gespräch gekommen. Viel zu schnell musste ich dann gehen (zu dem Zeitpunkt hatte ich dann ein Angebot als Au Pair in San Francisco und zwei Aufenthaltsmöglichkeiten, wenn ich das nächste Mal wiederkomme ;))).

Diesmal war ich auch nur ein Paar Minuten zu spät zum Boarden, sodass ich anstelle von Boarding Gruppe 3 mit Boardinggruppe 5 eingestiegen bin. Ich hatte einen Fensterplatz (Das Flugzeug war 2-4-2), habe jedoch direkt mit meinem Sitznachbarn getauscht, denn ich wollte nicht, dass er andauernd wegen mir aufstehen muss. Mein Sitznachbar war total nett und arbeitet für Computersicherheit auf der ganzen Welt (Hawaii, Südamerika, Deutschland... die Liste ist lang). Er hat mich gleich probiert zu überzeugen, dass gleiche zu studieren, weil er meinte, dass ich außergewöhnlich viel von dem verstehen würde, was er mir erzählte (wahrscheinlich jedoch nur für einen Frau, denn ich teile seine Meinung nicht ganz). Jedenfalls war er gerade auf dem Weg in ein Paar Amerikanische Militärbasen in Deutschland, für die er unter anderem Arbeitet. Gegenüber von uns saß eine 25-jährige Deutsche Polizistin, die mit ihrer Freundin (die schon seit 2 Jahren die Welt bereist und nur zum Geldverdienen zurück kommt) die Westküste bereist hat. Sie war echt nett und so haben wir uns viel unterhalten und haben auch zusammen unser Gepäck in Frankfurt uns so geholt.

Als wir dann gelandet waren, habe ich erfahren, dass mein Bruder und Vater, welche auf dem Weg waren mich abzuholen, in einem großen Stau stehen. So habe ich dann ungefähr 90 Minuten auf die beiden gewartet. War jedoch kein großes Problem, schließlich können sie ja nichts dafür, außerdem war unser Flieger sehr, sehr pünktlich und ich habe mich gefreut, dass mein Bruder mich mit abholt.

Letzten Endes saß ich ja dann auch ca. 8:30 Uhr morgens im Auto auf dem Weg nach Hause. Zu Hause war ich eigentlich gar nicht müde, jedoch habe ich auch nichts vorgehabt, sodass ich schnell müde geworden bin. Ich habe mich dann noch bis 22 Uhr irgendwie wach gehalten und bin dann endlich schlafen gegangen.

Aufgewacht bin ich dann so gegen 5 Uhr und habe von dort an nur noch gedöst, aber egal, Hauptsache mein Körper entspannt sich. Ich bin dann glaube ich um 9 Uhr oder so aufgestanden und mein Tag war auch ziemlich produktiv. Ich habe zu Ende ausgepackt (OK fast, denn dann hatte ich keine Lust mehr, ist aber nur noch Schmuck aufhängen) und habe mich dann auf WG suchen Seiten in Münster begeben und habe dort gesucht. Abends war ich dann beim Fußballtraining, was meinen Kopf ein bisschen herausgefordert hat (Kopfschmerzen und schwere Augen), aber ich habe es überstanden und es hat mir gut getan.

XOXO Feli

P.S. morgen oder im laufe der Woche werde ich sicher einmal einen Post zu meinem Studiengang erstellen und wie der Prozess dafür (usw.) verlaufen ist und sobald ich was habe, werde ich natürlich auch über die Wohnung berichten. Der Studiengang ist besonders für die Leute interessant, die Auslandserfahrungen... lieben.





Neue Bestandteile meines Kleiderschrankes

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen